Mittwoch, 9. Januar 2008

Auf der Befreiungsjagd …

Obwohl die Menschen hier eng mit der Natur leben, respektieren sie sie kaum. Schlangen, Warane, Krokodile, Hippos, Uhus… - alles, was hier lebt, wird getötet. Schlangen und Warane beißen, wenn man sie umbringen will. Krokodile und Hippos stören den Menschen beim Angeln. Uhus bringen allgemein Unglück. Einerseits verstehe ich Motive der Menschen. Andererseits weiß, dass ich kaum woanders so viel prachtvolle Natur gesehen habe, wie hier. In Europa? Vergiss es!!!!!! So viele Tiere, Pflanzen, Vögel wie hier habe ich nirgendwo gesehen!!! Wenn die Menschen hier weiter so machen, endet dieses Paradies aber ganz schnell.

Aber es gibt Menschen, die Tiere verstehen und lieben. Ich schrieb schon mal über Sammy Nyoka. Es spürt die Tiere, vor allem die Schlangen. So wurde Sammy zur Hilfe gebetet, einen Fischer von einem Python zu befreien. Natürlich wollte ich dabei sein. Gefährlich? Oh ja, ich liebe die Gefahr. Also, sind wir auf die Jagd nach Python gegangen. In einer runden Angelbox fanden wir einen noch kleinen Python (ca. 3 m lang und extrem schwer) und zwei Warane. Sammy schnappte ihn und ich half ihm den Python in den Sack und die Warane in kleine Tasche zu packen. Morgen gehen wir weit weg und lassen die Tiere frei. Jetzt sind alle glücklich.













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