Freitag, 25. April 2008

Religionen

Einmal in Konstanz träumte ich davon, durch arabische Länder zu reisen und mit den Menschen auf der Straße über ihre Religion, Tradition und Kultur in ihrer Sprache zu sprechen. Na ja, dafür musste ich nach Kenia kommen. Und nicht Arabisch (was ich bereits erfolgreich verlernt habe), sondern Suaheli sprechen. Wie kommt es dazu, dass es so viele Araber hier gibt? Na ja, mit Somaliagrenze ist alles klar. Da es in Somalia seit eh und je Krieg gibt, fliehen die Leute wo sie nur können. So fliehen sie auch in die benachbarte Kenia. Aber was ist mit der Küste? Im XVIII. Jahrhundert durch Sklavenhandel (übrigens, soll das profitabelste Geschäft aller Zeiten sein) kamen die Araber, meistens aus Jemen, und vertrieben die damals in Kenia ansässigen Portugiesen. Viele schlugen dann ihre Wurzel. Heute hier und da siehst du und hörst vor allem die Moscheen.

Durch Handel und viele Geschäfte kamen viele Inder nach Kenia und ließen sich nieder.

Tür an Tür stehen heute christliche Kirchen, Moscheen und buddhistische Tempeln.

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