Dienstag, 10. Februar 2009

Angst

Seit 10 Tagen bin ich ohne eine bestimmte Beschäftigung. Nicht das ich mich nicht beschäftige. Ich muss nur nicht zur Arbeit gehen.

Seit 10 Tagen bin ich wie von Angst gelähmt. Anstatt aktiv zu werden, ich kriege mich kaum aus dem Bett. An anderen Tagen sprang ich schon um 6 aus dem Bett, machte Übungen, hörte laut Musik und für gewöhnlich brauchte auch kein Kaffee.

Die Zeiten ändern sich, das Wasser fließt und man steigt in keinen Fluss ein zweites Mal.

So ändere ich mich auch. Aus einem überzeugten Macher bin ich zu einer zweifelnden Niete geworden. Ich fühle mich wie ein Kaninchen, das vor Angst erstarrt, sobald es ein Python erblickt.

Kaninchen kann aber auch schielen und gar nicht in die Augen des Pythons schauen. So werde ich versuchen meinen Python zu ignorieren.

Was habe ich vor? Kleine Schritte zu gehen. Ein guter Freund gab mir mal ein Rat: versuche nicht ein Berg zu versetzen, nimm eine kleine Schaufel! Guter Rat! Und daran werde ich mich halten!

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