Mittwoch, 19. August 2009

Hang Loose oder Grüße von der französischen Atlantikküste

Salut mon cher ami!

Bin wieder da! Sommer und Sonne auch! Hab die beiden bei Abreise miteingepackt. Kein Wunden, dass der Koffer sich nicht schleißen wollte! ;)

Meine Reise nach Frankreich war ziemlich cool und wie immer abenteuerlich. Angefangen mit dem Weg dorthin. Hab in der Nacht den Zug nach Basel genommen, von wo ich mit einem Surfer bis zur atlantischen Küste fahren wollte. Unterwegs mussten wir eine Übernachtung suchen. Wir haben nur ein Hotel gefunden, wo es noch ein Zimmer frei war. Ich hätte die Wahl zwischen im Auto pennen oder auf zwei Bette im Hotelzimmer hoffen. Leider ist meine Hoffnung nicht aufgegangen. Das war nur ein großes Bett, was aus nur einer Matratze bestand. Ich war ganz düster…. bis ich auf einem Wandregal meinen Schlafsack ausgebreitet habe.

Gegen Nachmittag nächsten Tages haben wir unser Camp erreicht. Ich bin in ein Zelt mit einem süßen Mädchen aus Heidelberg eingezogen, hab mich umgezogen, Brett geschnappt und ins Wasser gegangen. Ich kann schwören, im kühlen Wasser Atlantik habe ich alles vergessen: den langen Weg, zwei schlaflose Nächte. Das war einfach geil.

In den nächsten Nächten musste ich mich dann mit meinem Zelt, der kleinen schmalen Isomatte und meinem Schlafsack anfreunden. Und jeden Morgen war ich sanft von Vögelzwitschern und Meeresrauschen geweckt.




Jeden Tag gingen wir bis zur totalen Erschöpfung die Wellen surfen.



Abends gingen wir auf die „Grillade“ – eine französische Disco unter freiem Himmel, für jung und alt, wo unsere Leute ziemlich geniale Tanzdarbietung geliefert haben.










An anderen Abenden sammelten wir das Holz und veranstalteten Lagerfeuer, mit Geschichten, Gitarrespielen und schönen Liedern. Ich hatte richtig viel Spaß mit Ines, Juli, Descho und Simon!

Nun bin ich wieder in Deutschland, schaue die Fotos an und vermisse unseren Pinienwald, das Meer und die coole Leute.



Que le bonjour te soit donné, mon noble ami!

Ta Polina

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