Montag, 19. Juli 2010

Auf dem Weg zu Santuda - dem iranischen Wassserkraftwerk auf dem Fluss Vakhsh

Wenn ich die Nachrichten über die Geheimdienst-Affäre in USA/Russland höre und an das Land, wo ich gerade lebe, denke, dann bin ich mir sicher, dass so etwas hier nie passieren würde. Ich meine die Aufdeckung.

Letzten Freitag nahm mich einer meinen Kollegen zum Baugelände eines Wasserkraftwerkes mit. Da das Wasserwerk von einer iranischen Firma gebaut wird, Zutritt zum Gelände ist strengst verboten. Man braucht beinahe dieselben Papiere, wie bei der Überquerung der staatlichen Grenze.

Bei der Einfahrt auf das Baugelände wurden alle Insassen gründlichst untersucht. Alle, außer mir. Als Frau werde ich nicht als Gefahrenquelle gesehen. Nicht, dass von Frau keine Gefahr kommen kann, sondern dass die Frauen nicht schlau und gerissen genug sind irgendwelche bösen Sachen zu machen. Meistens wird man sonst auch in Tadschikistan wie ein Möbelstück behandelt.

Es ist nicht leicht in dieser von Männern dominierten Geschäftswelt als Frau Gewicht auszuüben.

Ich lerne damit umzugehen und versuche meine Vorteile darin zu finden.

Diese Bilder habe ich auf dem Weg zu Santuda - dem iranischen Wassserkraftwerk auf dem Fluss Vakhsh - aufgenommen:












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