Vor einer Woche hat eine Reihe an Veranstaltungen begonnen – „Die Deutschen Wochen“, organisiert von der Deutschen Botschaft in Duschanbe. Angefangen hat diese Reihe mit der Messe der deutschen Organisationen, wie GTZ, DED, DAAD, KfW. Siemens war aber auch durch den tadschikischen Kooperationspartner vertreten. Ich vertrat Deutschland mit nem Dirndl, zumal paar Tage zuvor die Wiesn eröffnet wurden.
Gestern wurden „die Toten Hosen“ nach Duschanbe geladen. Die Deutsche Botschaft hat die Finanzierung des Rock-Konzerts übernommen und Eintrittskarten für ihre Bürger zur Verfügung gestellt. Nun wurden diese Karten bei der Messe verteilt. Während die „Bürger“ ihre Organisationen präsentierten, sind die 2.000 Karten im Nu in den Händen der unternehmungsfreudigen tadschikischen Jugend verschwunden. So blieben diejenigen, für die das Konzert organisiert wurde, ohne Karten.
Um diesen Kasus zu beheben, hat die Deutsche Botschaft Listen ausgedacht: jede deutsche Organisation mit Liste ihrer Mitarbeiter und geladener Gäste.
Nun kamen meine Mutti und ich an die Liste von DED. Als wir zur Konzerthalle kamen, haben wir nur Massen, Massen und noch mal Massen gesehen. Als wir zur Eingangstür vordrangen, wurde uns gesagt, dass zuerst alle mit den Tickets reinkommen. Auch ne halbe Stunden später standen noch Massen vorm Eingang. Und die geladenen Gäste saßen mit leeren Gesichtern hier und da, da die Liste anscheinend nicht funktioniert hat.

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