TARIKIH bedeutet:
„TA“ – Tana,
„RI“ – River,
„KI“ – Kinder,
„H“ – Hilfe,
ausgesprochen wird als „Tariki“. Klingt sehr afrikanisch!
Seit 30 Jahren bereist Bill Afrika. Seit 30 Jahren liebt er und beobachtet Tiere. Er liebt sie so sehr, dass zwei afrikanische Krokodile ihr Heim in seiner Wohnung in Essen gefunden haben. Einmal erfüllte Bill sein Traum: er und seine Freunde bauten einen Floss. Damit fuhren sie den ganzen Tana River bis zu der Mündung in den indischen Ozean. Tiere und Natur begeisterten Bill so sehr, dass er immer wieder an den Tana River zurückkehrte. Er lernte die Menschen dort kennen, schloss mit ihnen Freundschaften, wurde Teil deren Lebens, wurde deren Hoffnung.
Die Gegend um den Tana River ist von Pokomo-Stamm und Somalis besiedelt. Hier gibt es keinen Tourismus, keine Industrie, keine Weißen, die das Geld bringen. Leute betreiben Naturwirtschaft: auf den Tisch kommt das, was gesät und gepflanzt wurde. Die Gemeinden sind alles andere als wohlhabend. Das Geld reicht nicht mal um Schulen zu bauen.
Das alles sah Bill vor 10 Jahren. Als er nach Deutschland zurückkam, wandte er sich an seine Verwandten, Freunde und Bekannten. Sie unterstützten ihn. 2002 gründete er den TARIKIH e.V. Seitdem flossen um 60.000 EUR Spendengelder aus Deutschland. Für dieses Geld wurde eine Grundschule mit mehreren Räumen, Schulbänken, Schulmittel etc. gebaut. Seit 2003 ist die Schule in Betrieb. Um die 1.000 Schüler gehen zur Schule. Es gibt immer noch Mangel an Räumen, an Schulbänken, an Lehrbüchern und Stiften…
TARIKIH e.V. gibt aber nicht auf. Zweimal im Jahr fährt Bill höchstpersönlich nach Hola und übergibt eine weitere Geldspritze, leitet die Baumaßnahmen, macht Pläne, delegiert Aufgaben.
Die Erfolge kann man jetzt schon sehen: glückliche Kinder in der Schule (es ist eine Freude hier für ein Kind zur Schule zu gehen, nicht so wie bei uns), zugetane Eltern, dankbare Gemeinde. Alle kennen Bill. Die Leute kommen einfach vorbei um ihn zu grüßen.
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