Mittwoch, 18. Juni 2008

Geschäftstüchtigkeit der Chinesen

Man hat das Gefühl, Kenia wäre eine Provinz von China, oder ein „exklusiver“ Absatzmarkt. Alles was man in Kenia kaufen kann, kommt aus China. Um chinesische Waren nach Kenia zu transportieren, schaffen Chinesen eine Hochinfrastruktur. In den letzten Jahren habe sie in Mombasa den größten Handelshafen in Südostafrika gebaut. Jetzt arbeiten sie tüchtig an Highway zwischen Mombasa und Nairobi, da in Nairobi alle Waren verzollt werden.

Nicht, dass ich was gegen Chinesen hätte. Nur habe ich das Gefühl, dass Chinesen in Kenia das letzte vertreiben, was sonst woanders nicht geht. Wenn für die billig produzierte Fake-Luxusmarkenware keinen Absatz in der Welt gibt, wenn EU die Einfuhr hochgiftiger Spielzeuge stoppt, so empfängt Kenia die Ware mit einem Handkuss. Wo kriegt sie sonst die Sachen so billig? Und es ist billiger und EINFACHER chinesische Sachen zu kaufen als selber zu produzieren. Dass die Sachen einfach gar keine Qualität haben und nach 1-2 mal Nutzung kaputt gehen, stellt man erst später fest…

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