Zwei Tage später in Kiew angekommen, wartete ein Geschenk meiner Eltern auf mich. Sie schenkten mir eine Woche Ruhe, Schlaf, frische Luft und sportliche Betätigung (Schwimmen, Massage). Für eine Woche bin ich im Heiligtum der Sowjetzeit gelandet – im ehemaligen Sanatorium des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei in Pustscha-Osjernaja.
Im Kieferwald am Seeufer malerisch gelegen liegt das Sanatorium. Es wurde kurz nach dem zweiten Weltkrieg von deutschen Häftlingen gebaut. Vielleicht deswegen steht es immer noch und die Fenster sind immer noch dicht.
Ansonsten sieht man nur Überreste der vergangener Pracht: prachtvolles Gebäude mit Marmor- Wendeltreppen, parkettbelegter Boden, rote Teppiche…. Seit Jahren kümmert sich aber keiner drum. Sanatorium bleibt trotzdem sehr beliebt. Viele nennen ihn immer noch mit Ehrfurcht. Zu Sowjetzeiten war hier Creme de la Creme der Kommunistischen Partei. Heute können sich auch normale Leute das leisten. Creme de la Creme heutiger Gesellschaft bevorzugt Ausland.
Mir hat es auf jeden Fall sehr gefallen!











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